Turin: Meine größten Hobbies liegen am Po der Welt

„Gioia !“, kann ich heute wieder einmal sagen. Auf deutsch: Freude! Eine weitere Reise ist geplant. Bella Italia! Ich rieche schon den Duft frischgebackener Pizza, spüre leckeres Eis auf meiner Zunge (nicht zu verwechseln mit Eis.de) und höre den Kaffee im Karton klappern…ähm, ich meine den Kaffee frisch aufbrühen. Aber nicht nur das leckere Essen lockt in die Stadt, die nicht am A**** der Welt, sondern am Po liegt. Sondern vor allem der Journalismus.

Am Anfang meines Studiums der Journalistik habe ich von einem Programm namens FEJS – Forum for European Journalism Students – gehört. So wie vieles, was man im Laufe der Schul- oder Studienszeit aufschnappt, ging es zum einen Ohr rein, zum anderen wieder raus. Zum Glück bekommen wir aber immer mal wieder (oder gefühlt alle fünf Minuten) E-Mails von unserem Institut für Journalismus, die mich auf etwas Spannendes aufmerksam machten: den Jahreskongress des FEJS, der 2016 in Turin stattfindet. Hier kommen jedes Jahr zahlreiche Journalisten aus ganz Europa zusammen, debattieren über aktuelle Themen und lernen in Workshops das Handwerk der Journalisten – von Radio, über Fotografie bis zu Videojournalismus ist für jeden Journalisten etwas dabei.

Ohne mir großartig die Beschreibung durchzulesen, bewarb ich mich – schließlich sind die Plätze begrenzt und der Jahreskongress eine einmalige Chance meine größten Hobbies (Reisen, Journalismus und gutes Essen – ich gebe es zu, Pizza und Pasta sind für mich das, was für andere Wasser und Brot sind) zu vereinen. Ein paar Wochen später kam die Zusage. Juhu, im April geht es nach Turin.

Doch Turin, was gibt es dort? Außer Juventus Turin fiel mir da auf Anhieb nichts ein. Also Laptop an und schnell ein bisschen googlen.

Turin ist eine elegante Residenzstadt, hat fast eine Million Einwohner und soll mit einer Architektur gesegnet sein, die stark an Paris erinnert. Spätestens jetzt weiß ich, dass ich diese Stadt lieben werde. Mit dem Stil von Paris kann man nichts falsch machen und der italienische Flair ist bestimmt bezaubernd.

Zudem ist Italien auch ein Land der Mode, und in einer Stadt, die mit dem Auto nur anderthalb Stunden von Mailand – der Modestadt schlechthin – entfernt ist, kann die Fashionpolizei nicht so viel zu tun haben. 😉

Auf was ich mich aber am meisten freue? Journalisten aus ganz Europa kennenzulernen, interessante Gespräche zum Thema Medien und Digitalisierung zu führen und meinem Traum, später eine gute Journalistin zu werden, ein Stückchen näher zu kommen. Kontakte in der Welt zu knüpfen schadet nie und ein bisschen Reiseduft tut jeder Seele gut.

Was dich auch interessieren könnte? Meine Einträge über Mode in Venedig und Erlebnisse in der ewigen Stadt.

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