Zu viel Stress – so kriegst du ihn in den Griff

Vorlesungssäle, Unibibliothek und Mensa sind momentan dein zuhause? Und wenn du es doch mal in deine eigenen vier Wände schaffst, arbeitest du auch nur für die Uni? Dann fühlst du dich genauso wie ich – und das muss geändert werden. Ein paar Tipps zu deiner Traumreise in die Oase der Entspannung.


Augenringe, Bewegungslosigkeit und einseitige Ernährung sind gerade dein Alltag? Dann machst du, genau wie ich, etwas falsch – denn dein Leben sollte nicht vom Stress bestimmt werden. Arbeiten und Ehrgeiz sind gut, sollten aber nicht dein Leben beeinflussen. Deswegen gilt es, dem Stress auch mal zu entfliehen. Nur wie?

1. Finde heraus, was dich stresst. Ist es zu viel Arbeit oder sogar die Art deiner Arbeit? Gefällt sie dir vielleicht überhaupt nicht? Oder stressen dich deine Mitmenschen?

  • Bei zu viel Arbeit solltest du auf jeden Fall auf dein Zeitmanagement achten. Eine To-Do-Liste kann da nützlich sein – aber nur, wenn du dir für jeden Tag realistische Ziele setzt. Wenn du eine Liste mit zwanzig Punkten hast, stresst das allein beim Hinsehen schon dein Gehirn. Da runzelst du direkt die Stirn, weil du es sowieso nicht hin bekommst. Behindert nicht nur deine Entspannung, sondern ist auch noch unschön für deine Haut! 😉
  • Wenn dir die Art deiner Arbeit missfällt, solltest du schauen, ob das ein Dauerzustand ist. Natürlich gibt es immer Aufgaben und Arbeit, die einem nicht so gut gefallen. Gibt es aber beispielsweise in deinem Studium kaum etwas, das dir Freude bereitet, solltest du ernsthaft darüber nachdenken, ob es Sinn macht. Bringt ja nichts, wenn du wertvolle Zeit deines Lebens mit etwas verbringst, was deine Laune runterzieht – macht weder dir Spaß noch deinen Mitmenschen, auf die du deine schlechte Laune überträgst. Und die dich glücklich sehen wollen.
  • Die Leute in deiner Umgebung gehen dir heftig auf die Nerven? Dann distanziere dich endlich von ihnen. Bringt nichts, wenn du zwei Jahre mit einer Person befreundet bist, mit der du dich heute nicht mehr verstehst. Menschen ändern sich und Freundschaften auch. Es lohnt sich nicht immer, an ihnen festzuhalten und sich zu bemühen – das laugt aus und ist es meistens nicht wert. Das Arbeitsleben ist stressig genug, da brauchst du dich nicht auch noch in deiner Freizeit mit Personen abzugeben, die dir nicht gut tun. 👭👬

2. Mach mal eine Auszeit

  • Dir wächst alles über den Kopf, du könntest einfach nur weinen? Dann hast du wirklich dein absolutes Stresslevel erreicht und solltest unbedingt eine Pause einlegen – auch wenn du dir das angeblich nicht leisten kannst. Wenn wir mal ehrlich sind, kannst du’s aber doch. Mit einigen Profs und Arbeitgebern kann man wegen Abgabeterminen sicherlich mal reden – schließlich sind sie auch Menschen und verstehen meist auch, wenn man praktisch kurz vorm Zusammenbruch steht. Also einfach mal nachfragen – kostet ja nichts!
  • Schritt zwei, wenn du dann endlich mal Zeit hast, ist die Frage, was dich entspannt. Ein Buch? Ein bisschen Fernsehen? Oder eine durchzechte Nacht mit deinen Freunden? Hör in dich hinein, was du brauchst, und lass es dir bloß von keinem anderen einreden. Nur weil sich deine Freunde durch Weintrinken entspannen und deine Eltern dir vorschlagen, zwei Tage einfach mal zuhause zu sitzen und ein Buch zu lesen, heißt das nicht, dass dir das wirklich hilft. Vielleicht brauchst du auch einen Bungee Jump, um runter zu kommen. Oder eine Stunde Boxen auf der Wii, um deine Aggressionen rauszulassen.
  • Schritt drei: Bewegung. Bei Stress verspannt sich dein Körper enorm und was den meisten dagegen hilft, ist Sport. Die meisten, selbst die Unsportlichsten unter uns, finden schon eine Sportart, die ihnen Spaß macht. Ob eine Runde joggen um den Block oder eine Runde Flunkyball im Park – Bewegung tut gut und macht den Kopf frei.🏃🏼
  • Schritt vier: Ernährung ist das A und O. In Stressphasen neigen die einen zu übermäßigen Fressattacken, die anderen essen kaum etwas oder kommen schlichtweg nicht zum Einkaufen. Was tun wir uns da an? Essen ist überlebenswichtig. Also schnapp dir eine Schale Erdbeeren, iss mal einen Salat oder gönn‘ dir einfach mal etwas Leckeres, wenn du sonst immer verzichtest. Essen trägt der Verbesserung deiner Entspannung und deiner Gesinnung bei – also hau rein!
  • Schritt fünf: Mach dich wieder an die Arbeit – sonst trägst du den innerlichen Stress immer mit dir mit. Stress wirst du nicht los, indem du ihn aus deinem Gehirn löscht. Du musst erst einmal die Arbeit und Aufgaben erfüllen, die dich in Stress versetzen. Langsam und mit Pausen, aber du musst es tun. Und wenn du wieder mal denkst, dass nichts läuft, setze dir ein Enddatum, auf das du hinausarbeitest. Und für den Tag danach planst du am besten schon einen schönen Ausflug oder Urlaub – zur Belohnung. ✈️

Auch wenn dir nicht alles gelingt, wie du es wünschst. Auch wenn du haufenweise kritisiert wirst und du am liebsten im Erdboden versinken würdest  – Entspannung und Urlaub verdienst du dir nach deinen scheinbar nicht enden wollenden Stressphasen. Also gönn‘ dir eine Pause und plane deinen ersten, richtigen freien Tag nach deinen stressigen Wochen oder Monaten – los geht’s! 🙂

 

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2 Gedanken zu “Zu viel Stress – so kriegst du ihn in den Griff

  1. Neben dem Zeitmanagement ist es auch wichtig zu schauen WIE man Aufgaben erledigt. Ist die Herangehensweise einfach schon nicht zielführend? Verschwendest du zu viel Zeit, weil du nicht zum Kern der Aufgabe kommst? Kommt natürlich auf die Aufgabe an, aber bei mir in der IT muss ich oft einfach von vorne anfangen, weil ich „falsch“ gedacht habe und so die Aufgabe zu umständlich und langwierig löse 😉

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