Wien: Drei Orte, die nicht auf jeder Liste stehen

Prater, Schloss Schönbrunn und eine Sachertorte – alles Dinge, die bei einem typischen Wien-Trip nicht fehlen dürfen. Fernab der 08/15-Sehenswürdigkeiten habe ich drei besondere Orte gefunden.

Eine Bar für Denker und Romantiker

„Eine Bar für alle Liebenden, deren Liebe nicht erwidert wird. Eine Bar für alle Denker, die in ihren Gedanken gefangen sind. Eine Bar für die Einsamen, die versuchen, jemanden zu vergessen.“ Nein, ich bin gerade weder besonders poetisch noch melancholisch – das ist wohl eher der Verfasser dieser Verse, die an der Scheibe der Needle Vinyl Bar geschrieben stehen.

needle (2)

Foto: kawe

Wenn ich an die Tage in Wien zurückdenke, ist dieser Ort der vielleicht coolste, den ich besucht habe. Die Bar hat es mir angetan und sicherlich nicht nur wegen der gutaussehenden Kellner dort! 😉 Die Musik ertönt von alten Schallplatten, an der Wand stapeln sich einige davon, das Licht ist gedimmt, eine Wand besteht aus Backsteinen.

Wir sind an einem Donnerstagabend dort, die Bude ist voll, auch voller Rauch, denn es ist eine Raucherbar. Überraschenderweise macht mir das Ganze nichts aus, der Rauch passt zum Ambiente und ich fühle mich einfach nur wohl. Die Kellner geben uns einen Espresso Martini nach dem anderen aus und ich denke: „Cool hier“.

Opa vom Dienst

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Auf alt gemachtes Ambiente, junge Kunden. Foto: kawe

Kellnern ist was für junge Leute? Denkste! Im Café Vollpension bekommst Du deinen Kaffee auch von Opas serviert, den Kuchen von Omas gebacken. Die Einrichtung ist gemütlich, ich sitze auf bequemen, alten, bunten Couches, an der Wand hängen Kinderfotos und alte Gemälde.

Ein Senior bringt mir ein Stück Früchtekuchen, lächelt mich an, spricht immer wieder auf Englisch mit mir, obwohl ich deutsch kann. Dann erzählt er mir, dass er mal in Kanada gewohnt hat, und wir führen ein freundliches Gespräch – auf deutsch ;). An den Toilettentüren steht nicht  etwa männlich und weiblich, sondern Oma und Opa. Ich lächele und denke „Süß hier!“.

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WC! Foto: kawe

Nicht stolpern!

Am Albertinaplatz gibt’s eine Treppe, die mich wirklich begeistert. Ja, wirklich, eine Treppe. Was ich daran so cool finde? Auf die Treppe ist ein riesiges Werbebanner gemalt und von weitem denkt man, die Treppe sei ein Plakat. Das Besondere: Alle paar Monate wird das Banner ausgewechselt und die Treppe (Herrje, vier Mal habe ich das Wort schon benutzt) sieht wieder anders aus!

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Meine neue LieblingsTREPPE! Foto: J.K.

So, das sind also meine drei mehr oder weniger geheimen Tipps! Mehr über Wien und was mich genau dort hingeführt hat (nicht nur ein „ganz normaler“ Städtetrip) gibt’s demnächst. ❤

 

 

 

 

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2 Gedanken zu “Wien: Drei Orte, die nicht auf jeder Liste stehen

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