Wie fühlt es sich an, als Reisebloggerin gebucht zu sein?

Reisebloggerin – ein Traumberuf von vielen. Fürs Reisen bezahlt werden – was könnte es Schöneres geben? Für den Dortmunder Flughafen (Werbung) bin ich vier Tage nach Wien gereist. Hotel, Flug und Verpflegung wurden bezahlt – sowie ein Gehalt. Aber wie fühlt sich das an?

Dutzende von Menschen stehen vor dem berühmten Riesenrad auf dem Wiener Wurstelprater Schlange. Ihr Ziel: Eine Runde in einer Gondel fahren, mit weitläufigem Blick über die bunte Kirmes mit Achterbahnen und Wurstständen und die österreichische Hauptstadt. Der Preis: 10 Euro pro Fahrt.

Mein Kamerateam und ich gehen an der wartenden Menge vorbei zu viert in eine Gondel. Sonst quetschen sich mindestens zehn Menschen hinein. Die nächste Fahrt mache ich ganz alleine. Der Mitarbeiter des Praters fragt, ob ich nochmal alleine fahren will. Ich könne so oft fahren wie ich möchte. Und das kostenlos.

Hin- und hergerissen

Dieser Moment ist für mich irreal. Nur weil ich einen Film über Wien mache, darf ich kostenlos Gondel fahren? Und bekomme kostenlose Burger in einem Rollercoaster Restaurant, Goodies der Stadt Wien und Gratis-Drinks in einer hippen Bar. Und und und.

Ich fühle mich dabei hin- und hergerissen. Einerseits fühle ich mich ein bisschen besonders und fast wie ein kleiner Star (lach ruhig, aber es war so 😀 ). Sonst kenne ich es nur von Instagram und Facebook, dass Blogger ganz affig Unboxing-Videos posten oder Makeup-Produkte vorstellen, die sie kostenlos bekommen haben. Und jetzt scheint sich für vier Tage ein kleiner Traum erfüllt zu haben: Ich, kostenlos auf Reisen.

In Wien freuen sich die Leute, dass wir in unserem Film praktisch Werbung für sie machen und wir ihre Location für den Film ausgesucht haben. Andererseits arbeite ich sonst journalistisch, wo Geschenke aus Gründen der Objektivität tabu sind.

Es ist kein journalistisches Projekt

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Hinter der Kamera und vor der Kamera. Foto: privat

Für den Film für den Dortmunder Flughafen sehe ich für mich allerdings nichts Verwerfliches daran, kostenlos essen zu dürfen oder mal eine Gratisrunde mit dem Riesenrad zu fahren. Es ist kein journalistisches Projekt und die schönen Seiten einer Stadt zu zeigen, finde ich vollkommen in Ordnung.

Zudem hätten wir für die Eintritte und das Essen in den Locations auch bezahlt und wir haben im Nachhinein immer nochmal entschieden, ob wir einzelne Locations in den Film nehmen oder nicht. Wenn ich etwas an einer Location nicht gut fand, habe ich das auch klar gesagt.

Für etwas bezahlt werden, das Spaß macht

Insgesamt war die Zeit in Wien aufregend. So viele tolle Sehenswürdigkeiten und Orte zu sehen, zu filmen, vor der Kamera zu stehen und zu wissen, dass ich das alles gerade beruflich mache. Das freut mich und hat mich stolz gemacht und gezeigt: Wer hart arbeitet, macht auch mal Jobs, die einfach nur Spaß machen.

Und jetzt kann ich meinen Freunden und Bekannten auch guten Gewissens Wien als Städtereise empfehlen: Die Stadt hat einiges zu bieten und verzaubert mit verschiedenen Facetten – und dass man vom Dortmunder Flughafen schnell in die österreichische Hauptstadt kommt, kommt jedem Kurzzeittouristen zugute. 😉

Meine Top 3 Tipps für Wien findest du hier.

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