Außerhalb deutscher Touristenpfade: Palanga in Litauen

Wer kennt’s nicht? Egal, wo die nächste Reise hingeht, wir kennen immer mindestens eine Person, die schon mal dort war. Wie wär’s also mal mit einem Trip ins Unbekannte? Ich hab mich an die litauische Ostseeküste gewagt: Palanga.

Als ich in Palanga lande, erwarte ich einen kleinen Ort. Vielleicht ein paar Kneipen und Restaurants. Ein paar Touristen hier und da. Falsch gedacht: Mitten in der Stadt gibt es eine Flaniermeile voller leckerer Restaurants, Kneipen und Karussells. Und auch der rund 20 Kilometer lange Strand ist tagsüber voller Menschen – hauptsächlich Litauer. Palanga scheint der Hot Spot für Litauer Touristen zu sein. Dabei hat die Stadt mit etwa 15.000 Einwohnern mehr zu bieten als nur Strand und Kneipen.

Meine fünf Nice2knows über Palanga

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  1. Mein Lieblingsort in Palanga neben dem Strand ist defintiv das Schloss des polnischen Grafen Feliks Tyszkiewicz (einen 5er für jeden, der den Nachnamen richtig ausspricht! 😉 ). Prunkvoll steht es im Birute Park, einer riesigen Grünfläche perfekt für lange Spaziergänge. Aber nicht nur von außen ist das Schloss ein Hingucker, reingehen lohnt sich: Drinnen befindet sich ein Bernsteinmuseum mit echt coolen Exponaten. Einer der Bernsteine wiegt zum Beispiel etwa 3,5 Kilogramm, andere tragen Tiere in sich. Mit mehr als 14.000 dieser Inklusen gibt es in Palanga eine der größten Inklusensammlungen der Welt.
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    Eine Lampe aus Bernstein. Foto: kawe

    2. Cepelinai ist die typische litauische Speise. Die Kartoffelklöße sind meist mit Hackfleisch oder Quark gefüllt und werden mit Sauerrahm, Zwiebeln und Speck serviert. Mir hat die Hausmannskost geschmeckt, die es fast in jedem Lokal gibt!img_50232-e1566146763938.jpg
    3. Abends im Urlaub gibt es für mich normalerweise nichts Schöneres, als Sonnenuntergänge zu genießen. Den glühenden roten, orangen oder gelben Ball im Horizont untergehen zu sehen. Noch schöner als der Sonnenuntergang in Palanga ist allerdings der Himmel noch etwa fünfundvierzig Minuten danach. Rot glitzert die Ostsee und spiegelt sich in meinen Augen. Der Strand ist menschenleer, die Brise weht mir um die Nase.

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4. Als ich durch Palanga laufe, fallen mir immer wieder die Herrenhäuser auf. Alte, häufig unrenovierte Villen geben dem Städtchen einen besonderen Charme. Die Villa Anapilis gefällt mir besonders: Sie wurde im 19. Jahrhundert im Stil eines schweizerischen Landhauses erbaut. IMG_4861.jpg

5. Zum Schluss noch ein kleiner Fun Fact: Wer mich kennt, weiß, dass ich immer lustige Toilettengeschichten zu erzählen habe… Mir war nicht klar, dass mich auch in Palanga eine öffentliche Toilette überraschen würde. Viel hygienischer als die Toiletten in Deutschland, aber doch nicht ganz mein Ding, lächelte mich diese öffentliche Toilette an der Strandpromenade an:

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Mehr Wissenswertes über Palanga gibt’s auf der Webseite des Dortmund Airport (Anzeige) und bald in einem Video zu sehen!

 

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